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Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen: Jüdische Feste im Jahreslauf
by vhs stuttgart* - Mittwoch, 22 November 2006, 8:02
 
Jüdische Feste im Jahreslauf
Rosch-Ha-Schana (Neujahrsfest),
Jom Kippur (Versöhnungstag),
Sukkot (Laubhüttenfest),
Chanukka (Lichterfest)

Die jüdische Zeitrechnung beginnt mit der Erschaffung der Welt, die nach rabbinischer Tradition auf das Jahr 3761 v. Chr. festgelegt wird. So beginnt nach dem jüdischen Kalender am Ende des Sommers am 1. Tischri der siebte Monat des Jahres, am 23.09.06, das Neue Jahr 5767, das mit Rosch-Ha-Schana, dem Neujahrsfest, gefeiert wird. Traditionell darf an diesem Tag, einem rein religiösen Festtag, nichts Buntes getragen werden. Süßer Apfel, Honig und Honiggebackenes werden verspeist, die Neujahrschalla ist rund und oft mit Vögelchen oder Leitern verziert. Rosch-Ha-Schana ist der Tag an dem das Buch des Lebens geöffnet wird und steht zu Beginn der zehntägigen Fastenzeit, Tage der Besinnung und der Reue, die mit Jom Kippur dem großen Versöhnungsfest, abgeschlossen werden.

Bereits 5 Tage später (7. Okt.) beginnt das Freudenfest Sukkot (Laubhüttenfest), das 8 Tage lang gefeiert wird. Für dieses Fest wird eigens eine kleine Hütte nach streng vorgegebenen Regeln aufgebaut, kleine Fahnen für die Kinder, ein Feststrauß, Gottesdienste und Prozessionen gehören ebenso zu dem Fest wie leckeres Essen.

Chanukka (26.12.), das Lichterfest erinnert an den Aufstand der Makkabäer und das Wunder um das heilige Öl bei der Tempelweihe.

Die Geschichten, Sitten und Bräuche dieser Festtage werden erzählt, ihre Symbolik anschaulich erläutert.

Rachel Dror
Do 23.11.06 18.00-19.30
TREFFPUNKT Rotebühlplatz 28 S-Mitte
EUR 6.50
Anmeldung erforderlich
Kursnr 2162 - Tel 0711/1873-6