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"EDV und Historische Geographie" - Kolloquium vom 15.12.-17.12.06
by vhs stuttgart* - Mittwoch, 13 Dezember 2006, 8:22
 
"Kleines Kolloquium" vom 15.12.-17.12.06
"Historische Geographie der alten Welt und die Neuen Medien", die Anwendung neuester Entwicklungen der EDV für die historische Geographie

Seit 1981 veranstaltet die althistorische Abteilung des Historischen Instituts der Universität Stuttgart in einem dreijährigen Rhythmus die Stuttgarter Kolloquien zur Historischen Geographie des Altertums. Dabei diskutieren Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland in einem breiten interdisziplinären Rahmen (Alte Geschichte, Archäologie, Geographie, Geologie, Philosophie, Geoarchäologie) jeweils ein bestimmtes Dachthema aus dem Bereich der antiken Historischen Geographie. Parallel dazu findet das "kleine Kolloquium" im gleichen Rhythmus ein einhalb Jahre versetzt dazu statt. Es soll gezielt Methoden und Anwendungen der historischen Geographie vorstellen und neue Entwicklungen einem Fachpublikum präsentieren.

Das diesjährige Kolloquium trägt den Titel "Historische Geographie der alten Welt und die Neuen Medien" und thematisiert die Anwendung neuester Entwicklungen der EDV für die historische Geographie.

Grundlegend wird hierbei in zwei Bereiche differenziert: in die Vermittlung historisch Geographischer Sachverhalte und die Analyse der historischen Landschaften.

Im ersten Block soll der didaktische Wert der EDV für die universitäre Ausbildung behandelt werden sowie deren Nutzen zur Vermittlung historisch-geographischer Sachverhalte für die Öffentlichkeit. Ein Schwerpunkt wird hierbei im den Einsatz von Geoinformationssystemen (GIS) liegen, doch sollen auch Multimediaanwendungen etc. thematisiert werden. Ferner werden Chancen für die Außenwirkung der historischen Geographie in der Kooperation mit externen Partnern wie Tourismusverbänden oder Schulen etc. in den Neuen Medien behandelt.

Der zweite Block widmet neuen Forschungstendenzen. Auch hier werden Geoinformationssysteme eine wichtige Rolle einnehmen. Es soll gezeigt werden, welche neuen Sachverhalte durch die 2 und 3 dimensionale räumliche und zeitliche Visualisierung, Analyse und Simulation erschlossen werden können, aber auch welche Gefahren in einer solchen Verbildlichung liegen und welche Grundlagen geschaffen werden müssen, um eine solche durchführen zu können.

Zum Programm

Veranstaltungsort:
TREFFPUNKT Rotebühlplatz

Im Zusammenarbeit der Abteilung für Alte Geschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart mit der Ernst Kirsten Gesellschaft und mit Unterstützung der vhs stuttgart